Aus der heutigen Ausgabe der Westfalenpost:

80 Jahre alt wird heute Peter Schnurbusch, der Ehrenvorsitzende der Ennepetaler SPD. Er blickt auf ein bewegtes Leben in Beruf und Kommunalpolitik zurück. In der Südstraße in Milspe – mitten im damaligen Arbeiterviertel – erblickte er das Licht der Welt.
Mit 14 Jahren wurde er Maschinenschlosser-Lehrling und später Industriekaufmann bei Peddinghaus in Gevelsberg. Er war dort auch Betriebsratsvorsitzender und in der IG Metall Mitglied der NRW-Tarifkommission, und er führte, als 1996/97 bei Peddinghaus die Lichter ausgingen, im Geschäftsführer-Amt die gegründete Arbeitnehmergesellschaft. „Es galt, die Produktion aufrechtzuerhalten und Arbeitsplätze zu retten in einer schlimmen und schwierigen Zeit“, sagt er rückblickend dazu.
Bis 2020 sachkundiger Bürger
Peter Schnurbusch genoss das Vertrauen der Peddinghäuser und setzte sich mit viel Engagement für sie ein. Im Jahre 2003 ging er in den Ruhestand, aber nicht als Kommunalpolitiker. Über 25 Jahre war er Mitglied des Rates der Stadt Ennepetal, führte lange umsichtig den Betriebsausschuss und war noch bis September 2020 sachkundiger Bürger in Ratsausschüssen. Immer bestens vorbereitet kam er zu den Sitzungen, hatte schon längst Ortsbesichtigungen vorgenommen.
Er ist und bleibt gefragter Mann in der heimischen SPD und ist als ein kundiger Gesprächspartner geschätzt, nicht nur bei seinen Parteifreunden. Bei den Kommunalwahlen erhielt Peter Schnurbusch übrigens immer mehr als 61 Prozent der abgegebenen Stimmen im Bezirk Milspe. „Ich freue mich jetzt über die Arbeit der jungen Leute in der SPD“, sagt der Witwer, der mit seiner Frau Anne 36 Jahre verheiratet war. Sie gingen schon zusammen zur Schule.
Bei Versammlungen der SPD ist er dabei und wenn wichtige Entscheidungen anstehen, sagt er seine Meinung. Seit 1982 ist er Mitglied der SPD. Schon viele Jahre vorher hatte er einen Aufnahmeantrag gestellt. „Man wollte mich zu dieser Zeit wohl nicht haben“, erzählt er gerne und lächelt dabei.
65 Jahre ist er CVJM-er in Milspe und zählt seit vielen Jahren zur Arbeiterwohlfahrt. Die Wohnungsbaupolitik lag ihm immer am Herzen. „Schöne Wohnungen für alle“ ist seine Devise. Als Aufsichtsratsmitglied der Gebau arbeitet er seit Jahren daran, auch jetzt im Alter.
Seinen Ehrentag verbringt der Geburtstagsjubilar im Hause seines Bruders in Voerde. hjs

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