„Der von der CDU unterstützte Ennepetaler Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen hat seiner Ankündigung in der zweiten Sitzung des Rates der Stadt Ennepetal, den Fragenkatalog der SPD-Fraktion von Februar 2008 (und auch von August 2009) in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung zu beantworten, keine Taten folgen lassen“, so Tobias Berg, Sprecher der SPD im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Obwohl der Bürgermeister den Bereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung zur „Chefsache“ erklärt hat, blieb er der gestrigen Sitzung des gleichnamigen Ausschusses fern. Ebenso blieb der Fragenkatalog der SPD-Fraktion aus Februar 2008 (und auch August 2009) weiterhin unbeantwortet. Im Februar 2008 war Wilhelm Wiggenhagen schon Verantwortlicher des Bereichs Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Seitdem zeichnet sich allerdings kein konzeptionelles Vorgehen ab.

Frau Schöneberg setzte sich in der gestrigen Ausschusssitzung für einen zusätzlichen Tagesordnungspunkt zum Thema Einzelhandelsentwicklung in Milspe ein. Die immer wieder von der Verwaltung sowie der CDU-Fraktion geäußerte Kritik, dass diese Punkte nicht in die öffentliche Sitzung gehören, weisen wir erneut entschieden zurück. Die Verwaltung kann auch ohne Namen zu nennen, abstrahierte Informationen über die Situation des Einzelhandels und die aktuellen Entwicklungen geben, was die gestrige Sitzung wieder einmal gezeigt hat. Die BürgerInnen der Stadt Ennepetal haben ein berechtigtes Interesse daran, in diesem wichtigen Thema aktuell informiert zu werden.

Den zusätzlichen Tagesordnungspunkt nutzten SPD und FDP dazu, Fragen zur
Einzelhandelsentwicklung zu stellen und mögliche Wege zur Stärkung des Einzelhandels in Milspe zu diskutieren. Dabei wurde auch immer wieder Bezug auf das vorgestellte Einzelhandelskonzept genommen. Bei der Frage nach dem Bürgerbüro in Milspe (SPD-Antrag) als Frequenzbringer zeigte auch Gunter Bicking (FDP) ein echtes Interesse.

„Alles, was Menschen in die Innenstadt lockt, muss dringend gefördert werden. Herr Michael Karutz vom Büro CIMA (Köln) hatte den Ansatz einer behördlichen Einrichtung ebenfalls in seinem Vortrag genannt“, so Anita Schöneberg. „Ich wünsche und hoffe, dass die Stadtspitze das Thema endlich auf die Agenda bringt.“

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